Borland® StarTeam® 2009 - Versionshinweise

Willkommen bei Borland StarTeam 2009! Diese Versionshinweise enthalten wichtige Informationen zu StarTeam-Server für Windows, Cross-Platform-Client, Web-Client, StarTeam Workflow Extensions, StarTeamMPX und StarTeam Layout-Designer, die möglicherweise nicht in der Dokumentation enthalten sind.

Pro Version steht ein StarTeam-Installationshandbuch online unter http://techpubs.borland.com/starteam/ zur Verfügung

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Hinweis: Diese Versionshinweise beschreiben die zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Version bekannten Probleme. Informationen, die erst nach Freigabe dieser Version zur Verfügung stehen, finden Sie auf der Borland-Website in der neuesten Version der Versionshinweise http://techpubs.borland.com/starteam/.


Inhalt
StarTeam-Server StarTeam-Cross-Platform-Client
StarTeamMPX StarTeam Web Client
StarTeam Extensions StarTeam Web Server
StarTeam Layout Designer StarTeam-Dokumentation
Unterstützung in Anspruch nehmen

StarTeam-Server

Inhalt
Wichtige Ankündigungen Bekannte Probleme mit und Hinweise zu StarTeam-Server
Server-Systemanforderungen/-voraussetzungen StarTeam-Server-Beschränkungen

Wichtige Ankündigungen

Server-Systemanforderungen für Windows und Linux

Systembereich Anforderung
Plattformen

Microsoft Windows Server 2003 SP2 (32-Bit)

Microsoft Windows Server 2003 R2 SP2 (32-Bit)

Microsoft Windows Server 2008 (64-Bit)

Red Hat Enterprise Linux 5 Server (32-Bit)

Datenbanken und ODBC-Versionen

Microsoft SQL Server 2005 SP3 (nur Windows-Server)

Microsoft SQL Server 2005 Express SP3 (SSE) (nur Windows-Server)

Microsoft ODBC-Treiber, SQL Native Client, Version 2005.90.4035.00 oder neuer

Oracle Datenbank 10g Release 2 Version 10.2.0.4.(32-Bit)

Oracle-Datenbank 11g Version 11.1.0.6.0 (32-Bit)

Oracle-Datenbank 11.1.0.6 Client-Patch 14 (64-Bit)

Hinweis: Microsoft SSE ist Teil der StarTeam-Server-Installation. Die anderen Datenbankprodukte müssen über die entsprechenden Hersteller erworben werden. Im StarTeam 2009 Installationshandbuch (ST_Install_de.pdf) finden Sie weitere Informationen zu den empfohlenen Systemkonfigurationen zum Ausführen von StarTeam und SSE auf demselben Computer und zum Ausführen des StarTeam-Servers und der damit verknüpften Datenbank auf verschiedenen Computern.

Wichtig: Datenbankinhalte und Datenspeicherdateien dürfen ausschließlich mithilfe eines Clients oder eines Serveradministrations-Tools geändert werden. Die direkte Datenbankmanipulation wird nicht unterstützt.

Web-Browser

Microsoft Internet Explorer ab Version 7

Firefox 3 oder höher

Weitere Voraussetzungen

Adobe Acrobat Reader 7.0 oder höher zum Anzeigen des StarTeam-Installationshandbuchs (ST_Install_de.pdf)

Antivirenprogramme

Auf jedem StarTeam-Server-Computer sollte ein Antivirenprogramm mit aktuellen Virendefinitionsdateien installiert sein. Dasselbe gilt für StarTeam-Server. Zudem sollten die Einstellungen so festgelegt werden, dass nur der Administrator bei Problemen benachrichtigt wird. Sobald ein Virus erkannt wurde, liegt es in der Hand des StarTeam-Administrators, den StarTeam-Server sofort zu stoppen, eine vollständige Sicherung von StarTeam zu erstellen und anschließend die Anweisungen zu befolgen, die vom Hersteller des Antivirenprogramms zum Entfernen des Virus aus der infizierten Datei empfohlen werden. Wenn die infizierte Datei nicht bereinigt werden kann oder Probleme auftreten, wenden Sie sich an den Borland-Support unter der Adresse http://support.borland.com, bevor Sie den Server neu starten. Einige Viren können Daten des Repositorys direkt zerstören und in seltenen Fällen ist der Datenverlust unvermeidbar. Borland empfiehlt daher dringend, in regelmäßigen Abständen Backups zu erstellen.

Ein in einem Dateisystem lästiges Virus kann viel größeren Schaden anrichten, wenn es in das Repository eingecheckt wird. Viele Antivirenprogramme sind beispielsweise standardmäßig so eingerichtet oder können so eingerichtet werden, dass sie infizierte Dateien löschen. Wenn eine Archivdatei vom Antivirenprogramm gelöscht wird, gehen möglicherweise Daten verloren.

Außerdem kann es vorkommen, dass ein Virus im Archiv nicht erkannt wird und dort auf eine Möglichkeit wartet, die Computer aller Projektbenutzer zu infizieren. Das Virus kann sich in Ihrem Netzwerk rasch ausbreiten und einen Datenverlust zur Folge haben.

Hinweis: Wenn von StarTeam verwendete Dateien von einem anderen Prozess oder Programm (z. B. einem Antivirenprogramm) geändert werden, kann dies zu unerwartetem Systemverhalten führen. Es empfiehlt sich daher, diesen Programmen das Ändern von System- bzw. Datendateien, die der Kontrolle von StarTeam unterliegen, zu verweigern.

Hinweis: Der StarTeam Cross-Platform-Client kann auf StarTeam 2009 Server, StarTeam 2008 Server und StarTeam 2008R2 Server zugreifen. Dadurch können Sie den Cross-Platform-Client einfacher aktualisieren, nachdem StarTeam-Server installiert wurde.

Wichtig: Wenn Sie ein Upgrade von einer früheren Version des StarTeam-Servers durchführen, lesen Sie bitte unbedingt die Upgrade-Anweisungen im StarTeam 2009-Installationshandbuch (ST_Install_de.pdf). Es gibt einige Schritte, die Sie ausführen müssen, damit das Upgrade erfolgreich durchgeführt werden kann. Wenn Sie diese Schritte nicht ausführen, schlägt das Upgrade möglicherweise fehl.

Bekannte Probleme mit und Hinweise zum StarTeam-Server

Problem mit Windows Server 2008 64-Bit

VaultVerify schlägt unter Windows Server 2008 64-Bit fehl

Beim Testen wurde festgestellt, dass Probleme auftreten, wenn VaultVerify auf Windows Server 2008 64-Bit-Systemen ausgeführt wird. Wenn auf dieser Plattform VaultVerify versucht, die Datenbank zu öffnen, schlägt dies mit folgender Fehlermeldung fehl:

Datenbank wird geöffnet: StarDrawDB1010 (ODBC)
Fehler: Exception occurred: java.sql.SQLException: [Microsoft][ODBC Driver Manager] Invalid string or buffer length
java.sql.SQLException: [Microsoft][ODBC Driver Manager] Invalid string or buffer length
        at sun.jdbc.odbc.JdbcOdbc.createSQLException(Unknown Source)
        at sun.jdbc.odbc.JdbcOdbc.standardError(Unknown Source)
        at sun.jdbc.odbc.JdbcOdbc.SQLGetDataString(Unknown Source)

Recherchen haben ergeben, dass die Ursache dieses Problems in einem Fehler in dem Windows 2008 Server 64-Bit-ODBC-Interface oder möglicherweise in der 64-Bit-JRE (Java Run-time Environment) in einem Modul, das als die JDBC/ODBC-Bridge bekannt ist, zu sein scheint. Zurzeit gibt es keine Problemlösung für Windows oder die JRE. Für StarTeam 2009, das die Windows 2008 Server 64-Bit-Plattform unterstützt, wurde VaultVerify um neue Parameter erweitert, wodurch der Fehler vermieden werden kann.

Hintergrund

VaultVerify öffnet zum Ausführen seiner Operation die Datenbank, die von jeder StarTeam-Konfiguration verwendet wird, die VaultVerify verifiziert. Es verwendet auf Windows-Plattformen Informationen über die Konfiguration aus der Datei "starteam-server-configs.xml", um eine Datenbankverbindung herzustellen. VaultVerify extrahiert den ODBC-DSN (Data Source Name) und den Datenbank-Benutzernamen aus der Konfigurationsdatei. Es verwendet dann eine Interface, die als die JDBC/ODBC-Bridge bekannt ist, um auf die Datenbank zuzugreifen. in der Regel muss ein Benutzer nur den Namen der Konfiguration, das Datenbank-Passwort und die "check"-Optionen angeben, um VaultVerify auszuführen. Nachfolgend finden Sie das Beispiel einer typischen Verwendung:

VaultVerify -check all -dbpassword StarDraw123 StarDraw

Unter Linux verwenden StarTeam-Konfigurationen Oracle-Datenbanken, die in Form von TNS-Verbindungen anstatt von ODBC-Verbindungen beschrieben sind. VaultVerify verwendet allerdings keinen TNS-basierten Client zum Herstellen einer Verbindung mit einer Oracle-Datenbank unter Linux. Stattdessen stellt es eine Verbindung mit der Oracle-Datenbank mithilfe eines Interfaces her, das als die "thin"-API von Oracle bekannt ist. Demzufolge benötigt VaultVerify möglicherweise zusätzliche Parameter, um eine Datenbankverbindung herzustellen. Genauer gesagt:

Folglich benötigt VaultVerify möglicherweise zusätzliche Parameter, wenn es unter Linux ausgeführt wird. Nachfolgend finden Sie das Beispiel einer typischen Ausführung:

VaultVerify -check all -dbname ORCL -dbhost dbsvr-prod1 -dbpassword StarDraw123 STProd1

In der 2009-Version unterstützt VaultVerify eine zusätzliche Möglichkeit, eine Verbindung mit einer Datenbank herzustellen.

 

Änderungen für StarTeam 2009

In der StarTeam 2009-Version unterstützt VaultVerify nach wie vor die JDBC/ODBC-Datenbankverbindungstechnik unter Windows sowie Oracles Direktverbindungstechnik unter Linux, wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Somit werden dieselben Parameter unterstützt und die in vorherigen Versionen verwendeten Befehlszeilen müssten ähnlich funktionieren.

Darüber hinaus unterstützt VaultVerify unter Windows dieselbe Datenbankdirektverbindungs-Technik, die früher nur unter Linux unterstützt wurde. Diese Technik sorgt dafür, dass anstelle der JDBC/ODBC-Bridge VaultVerify ein native JDBC-Treiber des entsprechenden Datenbankherstellers verwendet. Die Datenbankdirektverbindungstechnik steht sowohl SQL Server- als auch Oracle-Datenbanken zur Verfügung und vermeidet das bereits beschriebene Windows Server 2008 64-Bit Problem.

Ein neuer Parameter namens <code>-dbinstance, gefolgt von einem "Instanznamen", wird zum Verwenden der direkten Datenbankverbindungstechnik angegeben. Dieser Parameter dient zwei Zwecken:

Wenn der Parameter -dbinstance angegeben wird, werden zum Erstellen der Datenbankverbindung möglicherweise zusätzliche Parameter benötigt. Die folgenden Parameter werden möglicherweise für eine SQL Server-Datenbank benötigt:

Beispiele

Neuer VaultVerify-Hilfetext

Der von der 2009-Version von VaultVerify angezeigte Hilfetext wird unten angezeigt. Dabei sind die neuen oder geänderten Parameter grün hervorgehoben:

StarTeam VaultVerify-Dienstprogramm Version 10.11.0
Copyright (c) 2005-2009 Borland Software Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
VaultVerify: Verifiziert Archive in einem StarTeam Native-II-Datenspeicher.
Verwendung: VaultVerify [Optionen] <Konfiguration>

Basierend auf der Standard- oder angegebenen '-check'-Option werden Integritätsprüfungen auf die Archivdateien im Datenspeicher für die angegebene StarTeam-<Konfiguration> durchgeführt. Wenn '-repair' angegeben wird, wird versucht, erkannte Probleme zu beheben. Die Datenbank der Konfiguration wird geöffnet, aber nicht geändert.

Gültige Optionen sind:

-check {missing | corrupt | stray | all}
    Legt die durchzuführenden Integritätsprüfungen fest:
       missing: Prüft auf fehlende Dateien, indem die Datenbank mit den tatsächlich vorhandenen Archivdateien abgeglichen wird.
       corrupt: Prüft auf die Integrität der vorhandenen Archivdateien (MD5, Name, Verzeichnis und .gz-Dateiformat).
       stray:   Prüft anhand der Datenbank auf verwaiste Dateien. Diese Option kann nicht verwendet werden, wenn die Serverkonfiguration in Gebrauch ist.
       all:     Führt alle Integritätsprüfungen durch.
    Es können mehrere '-check'-Optionen angegeben werden. Beachten Sie auch die -repair-Option.

-cf  <Ordnerpfad>
    Pfadname für den 'Ordner mit beschädigten Dateien', in den bei Verwendung von '-repair' Problemdateien verschoben werden, die von der  'corrupt'-Option gefunden wurden. Der Standarddateiordner für 'corrupt' ist: c:\temp\VVCorruptFiles\

-dbhost <Host>
    Gibt den Host-Namen des Datenbank-Servers für die angegebene <Konfiguration> an. Dies ist unter Windows nur sinnvoll, wenn auch '-dbinstance' angegeben wird. Verwenden Sie unter Windows und Linux diese Option nur dann, wenn der Datenbankserver auf einem anderen als diesem Host ausgeführt wird.

-dbname <Name>
    Gibt den Datenbanknamen für die angegebene  <Konfiguration> an. Unter Windows ist dieser Parameter nur dann sinnvoll, wenn auch '-dbinstance' angegeben wird. Er wird nur dann benötigt, wenn sich der Datenbankname von dem ODBC-DSN unterscheidet. Verwenden Sie diese Option nur dann unter Linux, wenn –dbinstance nicht verwendet wird und sich der Oracle-Dienstname von dem TNS-Namen unterscheidet.

-dbinstance <Name>
    Diese Option ist nur unter Windows sinnvoll. Wenn sie verwendet wird, sorgt sie dafür, dass VaultVerify die Datenbank direkt anstatt über den in der Konfigurationsdatei angegebenen ODBC-DSN öffnet. Bei SQL Server muss <Name> ein Instanzname sein (z. B. 'SSE2005_ST'). Beachten Sie, dass der Standard-Instanzname für SQL Server 'MSSQLSERVER' und für SQL Server Express 'SQLEXPRESS' lautet. Bei Oracle muss <Name> der Dienstname sein (z. B. 'ORCL').
	 
   -dbinstance muss zusammen mit -dbhost angegebenen werden, wenn der Datenbankserver auf einem anderen Host ausgeführt wird. Bei SQL Server sollte -dbname auch verwendet werden, falls sich der Datenbankname von dem ODBC-DSN unterscheidet. Oracle ignoriert -dbname, wenn -dbinstance angegeben wird.

-dbpassword <Passwort>
    Gibt das Passwort zum Anmelden bei der Datenbank an. Wenn nichts angegeben wird, wird ein leeres Passwort verwendet. (Das in der Konfiguration gespeicherte Passwort ist verschlüsselt und kann von Vault Verify nicht verwendet werden.) Bei Serverkonfigurationen für Oracle-Server muss diese Option angegeben werden, da das Oracle-Passwort nicht leer sein darf.

-dbport <Port>
    Gibt den TCP/IP-Port an, der für die Verbindung zum Datenbank-Server verwendet werden soll. Dieser Parameter wird nur auf Nicht-Windows-Plattformen verwendet, wenn ein anderer Port als der Standard-Datenbank-Port des Herstellers (z. B. 1521 für Oracle) verwendet wird.

-dbuser <Benutzer>
    Gibt die Anmelde-ID für die Verbindung zur Datenbank an. Wird dieser Parameter angegeben, hat er Vorrang vor dem Benutzer, der in der StarTeam-<Konfiguration> angegeben ist. Der einzige gültige Benutzer, der mit dieser Option angegeben werden kann, ist der Benutzer, der Eigentümer der StarTeam-Tabellen ist.

-help (oder -h oder -?)
    Zeigt diese Nutzungsinformationen an.

-path <Ordnerpfad>
    Gibt den Ordnerpfad der Datei 'starteam-server-configs.xml' an. Diese Datei muss vorhanden sein und die angegebene <Konfiguration> enthalten. Standardmäßig wird diese Datei im übergeordneten Ordner des aktuellen Arbeitsverzeichnisses geöffnet, wenn sie nicht im aktuellen Arbeitsverzeichnis gefunden wird.

-nosharereport
    Unterdrückt die Aufnahme von Freigabeinformationen in die Berichte. In der Regel werden alle Freigabepfade einer jeden beschädigten Datei in die Berichte aufgenommen. Mit dieser Option werden die Informationen über die Freigabepfade unterdrückt. Dies dient der Beschleunigung der Ausführung von Anwendungen sowie der deutlichen Reduzierung der Berichtsgröße.

-repair
    Gibt an, dass versucht werden soll, die Probleme mit den Archivdateien zu beheben.
    'Beschädigte' Archive werden in den 'Ordner für beschädigte Dateien' verschoben (vgl. die Option '-cf'). Wenn sie gültigen Dateirevisionen entsprechen, werden sie anschließend als "fehlend" behandelt. Die Wiederherstellung fehlender Archive wird von anderen Datenspeicherdateien versucht bzw. von einem Cache-Agenten, wenn die '-useca'-Option angegeben wird. 'Stray'
   Verwaiste Archive werden in den Ordner für verwaiste Dateien verschoben (siehe die '-sf'-Option). Hinweis:
    '-repair' wird ignoriert, wenn die StarTeam-<Konfiguration> verwendet wird.

-sf <Ordnerpfad>
    Pfadname für den 'Ordner für verwaiste Dateien', in den bei Verwendung von '-repair' verwaiste Dateien verschoben werden, die von der  'stray'-Option gefunden wurden Der Standarddateiordner für 'stray' ist: c:\temp\VVStrayFiles\

-t
    Zeigt die für die Verifizierung benötigte Zeit an.

-useca <Host>:<Port>
    Wenn '-repair' angegeben wird, wird versucht, fehlende Dateien über den angegebenen MPX-Cache-Agenten wiederherzustellen. Mit <Host> und <Port> muss ein Remote-Cache-Agent festgelegt werden, da er einen unabhängigen Cache-Speicher verwaltet.

-verbose
    Zeigt bei fortschreitender Verifizierung zusätzliche Statusinformationen an.

Installationsprobleme

Datenbankprobleme

Microsoft SQL Server/SSE

Oracle

Serverprobleme

Native-II-Datenspeicher

Probleme bei der Bereinigung

Borland empfiehlt, vor der Bereinigung das Skript starteam_oracle_compute_stats.sql (für Oracle) bzw. starteam_sqlserver_update_statistics.sql (für Microsoft SQL Server) auszuführen. Diese Skripts befinden sich standardmäßig im Ordner C:\Programme\Borland\StarTeam Server 2009\DBScripts\Oracle_Scripts bzw. C:\Programme\Borland\StarTeam Server 2009\DBScripts\Sqlserver_Scripts.

Evaluierung

Borland ermöglicht es Ihnen, den Evaluierungszeitraum für StarTeam-Server zu verlängern. Rufen Sie dazu http://www.borland.com/us/company/how-to-buy.html auf und fordern Sie einen Verlängerungsschlüssel für den Evaluierungszeitraum an.

Option der Serverkonfigurationsdatei

Die Option ItemCacheMemoryLoadMaxPct ist auslaufend und hat keinerlei Auswirkungen in StarTeam 2008, 2008 R2 und 2009. ItemCacheMemoryLimit legt nun fest, wieviel MB Arbeitsspeicher maximal für das Elementdaten-Caching verwendet werden. Der Standardwert "-1" bedeutet, dass keine Grenze gesetzt ist. Der Server kann den gesamten, dem Serverprozess verfügbaren Arbeitsspeicher für das Caching von Daten verwenden. Wenn Sie beispielsweise die Zeile <option name="ItemCacheMemoryLimit" value="100"/> in die Konfigurationsdatei einfügen, wird der Cache auf 100 MB begrenzt.

StarTeam-Beispiel-Serverkonfiguration

Wenn Sie die Beispiel-Serverkonfiguration "StarDraw" verwenden möchten und diese als Dienst ausgeführt werden soll, müssen Sie sie möglicherweise zuerst einmal als Anwendung starten, dann herunterfahren und anschließend als Dienst einrichten.

4GT RAM Tuning

Wenn Ihr StarTeam-Server unter Windows Server 2003, Enterprise Edition oder Datacenter Edition ausgeführt wird, können Sie 4GT RAM Tuning von Microsoft verwenden. Der StarTeam-Server-Prozess hat dann Zugriff auf 3 GB Arbeitsspeicher. Um diese Funktion zu aktivieren, muss der /3GB-Switch in die Boot.ini-Datei eingefügt werden.

Siehe auch: http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/library/en-us/memory/base/4gt_ram_tuning.asp. Dort finden Sie weitere Informationen zu diesem Switch.

Beispiel: "multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINNT="Microsoft Windows 2000 Advanced Server" /3GB /fastdetect

Weitere Informationen finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc758478.aspx.

Öffnen von Ports unter Windows XP

Wenn Sie eine Firewall verwenden, müssen Sie unter Windows XP SP2 eine bestimmte Portnummer öffnen. Standardmäßig ist dies 49201. Wenn Sie diesen Port in der Windows-Firewall nicht öffnen, können Sie keine Verbindung mit dem Server herstellen.

Windows Server 2008 erfordert auch eine Ausnahme zu den Windows-Firewall-Einstellungen. Es ist möglicherweise vorteilhafter, dem StarTeam-Server wie folgt alle Zugriffsrechte zu gewähren:

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung und wählen Sie Windows-Firewall.
  2. Wählen Sie Einstellungen ändern im Dialogfeld Windows-Firewall.
  3. Wählen Sie das Register Ausnahmen.
  4. Klicken Sie auf Programme...
  5. Klicken Sie im Dialogfeld Programm hinzufügen auf Durchsuchen…
  6. Navigieren Sie zu \Borland\StarTeam Server 2009 und wählen Sie die StarTeamServer-Anwendung aus.
  7. Drücken Sie in allen Dialogfeldern auf "OK", um diese zu schließen.
  8. Hinweis: Damit wird dem StarTeam-Server Zugriff auf alle Ports gewährt. Diese Prozedur kann auch verwendet werden, um eine Ausnahme für MPX, den Cache-Agenten und den Web-Server zu gewähren.

Bei MPX-fähigen StarTeam-Server-Installationen treten ähnliche Probleme auf. Sie müssen die Ports öffnen, die von MPX verwendet werden. Ein Beispiel: Der Standard-Port für den Message Broker ist 5101. Wenn Sie diesen Port verwenden, müssen Sie ihn öffnen.

So öffnen Sie einen Port:

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung und wählen Sie "Windows-Firewall".

2. Wählen Sie das Register "Ausnahmen".

3. Wählen Sie "Port..." und geben Sie einen Namen und die gewünschte Portnummer ein.

4. Drücken Sie in allen Dialogfeldern auf "OK", um diese zu schließen.

Sicherheit

Wenn Sie StarTeam-Server unter Windows XP Professional ausführen, kann nur derjenige, der die erste Serverkonfiguration erstellt und/oder gestartet hat, weitere Serverkonfigurationen erstellen und/oder starten. Damit auch andere Administratoren Serverkonfigurationen erstellen und/oder starten können, steht das GrantAdmin-Dienstprogramm zur Verfügung.

Hinweis: Windows XP wird offiziell von StarTeam-Server 2009 nicht unterstützt.

Das Dienstprogramm wird im Serverinstallationsordner installiert. Es muss von dem Benutzer ausgeführt werden, der den Server installiert bzw. gestartet hat. Es benötigt keine Argumente. Das GrantAdmin-Programm gewährt anderen Administratoren Zugriffsrechte für den entsprechenden Container. Anderenfalls hat nur der Administrator, der den Key-Container erstellt hat (d. h. den Server zum ersten Mal gestartet hat), die zum Erstellen und Starten von Serverkonfigurationen erforderlichen Rechte.

Blockierung

Wenn Sie den StarTeam-Server und den StarTeam-Cross-Platform-Client auf Windows XP SP2 mit allen Updates ausführen, kann das erste Starten des StarTeam-Servers oder der StarTeam Toolbar dazu führen, dass eine Fehlermeldung vom Windows-Firewall angezeigt wird, dass der Server oder die Toolbar blockiert ist. Dies ist kein Problem. Klicken Sie auf den Schalter zum Aufheben der Blockierung.

MDAC

Der StarTeam-Server benötigt MDAC 2.8 und Windows XP SP2 enthält genau diese Version von MDAC. Während der Installation des StarTeam-Servers erscheint möglicherweise eine Meldung, dass MDAC 2.8 inkompatibel mit dieser Version von Windows ist. Dies ist kein Problem. Klicken Sie auf Abbrechen.

Server als Dienst ausführen

Wenn Sie den StarTeam-Server als Dienst ausführen, wird möglicherweise der Windows-Fehler 2186 angezeigt, der besagt, dass der Dienst nicht auf die Start-Control-Funktion reagiert. Unter Windows 2003 wird diese Meldung angezeigt, wenn das Starten eines Dienstes länger dauert als erwartet. Je nach Größe der Datenbank ist es möglich, dass der StarTeam-Server für den Programmstart mehr Zeit benötigt als das Windows-Programm einräumt. In der Regel startet StarTeam-Server problemlos (trotz dieser Fehlermeldung). Um sicher zu sein, können Sie die Ereignisanzeige (Start\Programme\Verwaltung\Ereignisanzeige) aufrufen. Überprüfen Sie die neuesten Ereignisse für StarTeam-Server. In der Regel sehen Sie, dass der StarTeam-Server gestartet wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, wird angezeigt, warum der Dienst nicht oder nicht ordnungsgemäß gestartet wurde, und Sie können dann entsprechend darauf reagieren.

Wenn ein MPX-fähiger StarTeam-Server als Dienst ausgeführt wird, muss der Message Broker vor dem StarTeam-Server-Dienst gestartet werden. In der Regel ist dies der Fall. Wenn StarTeam-Server MPX nicht aktivieren kann und sich die Message-Broker auf demselben Computer befinden, müssen Sie den StarTeam-Server-Dienst vom Dienst des Message-Brokers abhängig machen. Besprechen Sie die weitere Vorgehensweise mit Ihrem Systemadministrator, bevor Sie die folgende Methode anwenden:

Warnung: Erstellen Sie immer zuerst ein Backup der Registrierung, bevor Sie Änderungen an ihr vornehmen. Falls schwerwiegende Probleme auftreten, haben Sie oft nur die Möglichkeit, das System über die Sicherungskopie der Registrierung wiederherzustellen oder eine Neuinstallation des Betriebssystems durchzuführen.

So richten Sie unter Windows 32-Bit oder 64-Bit eine Dienstabhängigkeit ein:

1. Klicken Sie im Startmenü auf "Ausführen".

2. Geben Sie je nach Betriebssystem "Regedit32" bzw. "Regedit64" ein.

3. Klicken Sie auf "OK".

4. Wählen Sie "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\StarTeamServer-configName".

5. Wählen Sie "Bearbeiten > Neu > Wert der mehrteiligen Zeichenfolge.

6. Legen Sie als Namen des Werts "DependOnService" fest.

7. Doppelklicken Sie auf den Wert "DependOnService", damit das Datenfenster geöffnet wird.

8. Geben Sie den internen Dienstnamen des StarTeam-Message-Brokers im Datenfenster ein. (Beispiel: StarTeam Message Broker 6.8).

Probleme bei Zeiteinstellungen

Der StarTeam-Server speichert Zeitstempel im UTC-Format und passt den Zeitstempel an die Zeitzone des Computers an. Wenn beispielsweise eine Datei gespeichert und in Kalifornien um 17.00 Uhr eingecheckt wird, erhält sie den Zeitstempel 17.00 Uhr für Kalifornien. Auf einem Computer in New York sollte der Zeitstempel jedoch auf 20.00 Uhr gesetzt werden, da es in New York 20.00 Uhr war, als die Datei eingecheckt wurde. Wenn eine Datei geändert wird, wird der Zeitstempel des Betriebssystems übernommen. Dies bedeutet, dass der Zeitstempel einer Datei, die von einem Benutzer in einer Zeitzone eingecheckt und von einem anderen Benutzer in einer anderen Zeitzone bearbeitet wird, eine frühere Uhrzeit aufweisen kann als die aktuell eingecheckte Revision. Auf den Dateistatus in StarTeam wirkt sich dies nicht aus, da zum Berechnen des Dateistatus die UTC-Zeit verwendet wird.

Wenn Sie sich in einem Land befinden, in dem die Sommerzeit gilt, zeigt die StarTeam-Statusleiste nach dem Zurücksetzen einer Ansicht möglicherweise die falsche Zeit an (Ansicht\Konfiguration auswählen\Konfiguration vom). Wenn beispielsweise momentan die Sommerzeit gilt und Sie eine Ansicht auf einen Zeitpunkt vor der Sommerzeit zurücksetzen, ist die in der Statusleiste (in der linken unteren Ecke des StarTeam-Fensters) angezeigte Zeit eine Stunde voraus. Wenn aktuell nicht die Sommerzeit gilt und Sie eine Ansicht auf einen Zeitpunkt zurücksetzen, zu dem die Sommerzeit galt, ist die in der Statusleiste angezeigte Zeit eine Stunde zurück.

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